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Purchasing Check

Notwendigkeit

Ein verändertes Verständnis des Einkauf(en)s, der Zwang zu einer Erweiterung der Einkaufsaktivitäten im Handel hin zum weltweiten Einkauf zur Nutzung von Kosten- und Know-how-Potenzialen sowie der Trend zur Verlagerung von Aktivitäten hin zum Lieferanten, führen zu einer Ausweitung des Entscheidungsfeldes des Einkaufs im Handel. Zu den klassischen Einkaufsaufgaben kommen zusätzliche Elemente hinzu. Neue Felder, auf die der Einkauf von Handelsunternehmen zukünftig mehr Einfluss nehmen wird, sind neben der Produktgestaltung auch die Art der Leistungserstellung, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung der Eigenmarke sowie die Ausgestaltung der Bezugswege oder erweiterte Leistungsumfänge, wie das Einpflegen von Stammdaten durch den Lieferanten direkt in das EDV-System des Händlers.

Die Ausschöpfung von Einkaufspotentialen blieb bisher vor allem dem Erfahrungswissen einzelner Einkäufer überlassen und war damit personengebunden. Eine Beschränkung der Potentialermittlung auf preisorientierte Kriterien führt zwangsweise zu einem Suboptimum, da nicht die relevanten Zeit-, Qualitäts- und Kostengrößen in den unterschiedlichen Funktionsbereichen erfasst werden. Die Ausgestaltung von Abnehmer-Lieferanten-Beziehungen wird zum strategischen Erfolgsfaktor in Handelsunternehmen. Sie bietet einen Gestaltungsrahmen für die nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit eines Handelsunternehmens.

Konzept

Die Realisierung von signifikanten und nachhaltigen Einkaufserfolgen beschränkt sich nicht auf die reine Preisverhandlung. Verhandlungen, die durch die Machtposition eines Partners geprägt sind, gehören der Vergangenheit an. Vielmehr lassen sich durch weitreichende Ansätze und Methoden, die in der Industrie erfolgreich angewandt werden, auch im Handel nachhaltig Einkaufsvorteile erzielen. Erfolgversprechende Konzepte setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz, mit dem Fokus auf die Einkaufsorganisation, Sourcing-Konzepte, Lieferantenmanagement und die damit verbundene Beschaffungslogistik, flankiert von einem leistungsfähigen Einkaufscontrolling.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausgestaltung der Einkaufsbeziehungen. Eine undifferenzierte Ausgestaltung der Einkaufsbeziehungen ist bei Handelsunternehmen weit verbreitet. Beispielhaft kann dies mit der Beschaffung von Zahnbürsten in einem Designerlayout anstelle derer Beschaffung in einem preisaggressiven Nachbarschaftsladen verglichen werden. Um für das Handelsunternehmen entsprechende Vorteile generieren zu können, bedarf es in Abhängigkeit der Charakteristik der zu beschaffenden Artikel und der Position und Fähigkeiten des Lieferanten einer differenzierten Betrachtung, um hieraus entsprechend der Positionierung der Artikel zu den Lieferanten adäquate Einkaufsstrategien abzuleiten.

Kundennutzen

Durch die differenzierte Ausgestaltung des Warenbezugs ist neben einer nachhaltigen Reduzierung der Einkaufspreise auch eine Veränderung der Zusammenarbeit mit dem Lieferanten zu erwarten. Dies kann zu Veränderungen bei der Ausgestaltung von Prozessen zwischen den Partnern führen, so dass nicht nur beim Industriepartner Kostensenkungen zu erwarten sind, sondern auch im eigenen Unternehmen.